Naturschützer geben einem Storch Nisthilfe


 

 

700 Biobrotzeitdosen vom ZAK und BUND Naturschutz für unsere Erstklässler

Auch in diesem Jahr fand wieder die Biobrotbox-Aktion für die rund 700 Erstklässler des Landkreises Lindau statt. Dafür hat die Kreisgruppe Lindau des Bund Naturschutz (BN) Brotzeitdosen des Zweckverbandes für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) mit zahlreichen Lebensmitteln gefüllt.

 Bei der Produktauswahl  spielten die Aspekte der Regionalität und der ökologischen Produktion ebenso eine wichtige Rolle, wie auch der faire Handel. Neben einem belegten Brot, Obstsaft der Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte  und Teebeutel des Unternehmens „Lebensbaum“ aus Diepholz, erhielten die ABC-Schützen des Landkreises auch noch Obst und Gemüse direkt vom Bio-Bauern. Tatkräftig unterstützt wurde der BN am vergangenen Mittwoch von vielen freiwilligen Helfern, die im Valentin-Heider-Gymnasium beim Bestücken und Packen der Dosen geholfen haben. Ebenfalls ermöglicht wurde die Bio-Brotzeitdose von einigen Spendern, die den BN schon seit Jahren mit Bio-Produkten unterstützen. So spendet die Demeter Gärtnerei Wuggezer in Lindau regelmäßig Karotten;  das Unternehmen Rapunzel  trägt durch kleine Müslipackungen zu dem  ausgewogenen Frühstück für die Schulkinder bei. Aber es kommen natürlich auch jedes Jahr neue Spender dazu: Philipp Erletz aus Lindau  und Claudius Haug  vom Weingut Haug lieferten dieses   Jahr die leckeren Äpfel für das Projekt. Ein besonderes Dankeschön gilt auch dem Unternehmen Naturell aus Lindau, das dem BN nicht nur  Brotaufstrich  lieferte, sondern auch half, materielle Engpässe zu beseitigen. So wurde das Brot zusammen mit einigen Leckereien für die Helfer dieses Jahr  erstmals von der Bäckerei  Grötzinger aus Berkheim, sowie vom  Backhaus Müller aus Schmalegg  gespendet, nachdem die bisherigen Brotlieferanten verhindert waren. Da beide Bäcker im Naturell oder auf dem Aeschacher Markt verkaufen, waren sie sofort bereit, für die Brotzeitdose das Brot zu spendieren.

Aber nicht nur Warenspenden tragen zum Erfolg der Aktion bei; auch Geldspenden, so zum Beispiel vom Reformhaus Stibi aus Lindau liefern einen wichtigen Beitrag.

 

 

20-jähriges Jubiläum

Die Kreisgruppe Lindau(Bodensee) des BUND Naturschutz in Bayern e. V. (BN) feierte vor wenigen Tagen ein Jubiläum. Genau seit 20 Jahren ist die gelernte Diplomingenieurin für Landespflege, Isolde Miller, bei dem Lindauer Naturschutzverband angestellt. Sie begann ihre Tätigkeit im Juni 1996 als Geschäftsstellenleiterin, damals noch in einem Provisorium in der Wasserburger Halbinselstraße. Das blieb so bis zum Januar 2000, als die Kreisgruppe Lindau die Geschäftsstelle von Wasserburg in das vom BN renovierte und sanierte Naturschutzhäusle am Aeschacher Bodenseeufer umzog. Das im Besitz der Stadt Lindau und an den BUND Naturschutz auf 25 Jahre überlassene 150 Jahre alte Gebäude bezeichnen die Lindauer Naturschützer gerne als die „schönste BN-Geschäftsstelle Bayerns“. Mit der Eröffnung der Geschäftsstelle kam neben der Arbeit als Geschäftsstellenleiterin die Betreuung der im gleichen Haus befindlichen und vom BN konzipierten Ausstellung über den Naturraum Bodensee hinzu. Ab dem Jahre 2003 bekam sie vom Bayerischen Naturschutzfonds mit Unterstützung aus EU-Mitteln die Gebietsbetreuung für die Naturräume Bodenseeufer, Hinterland und Allgäuer Moore übertragen. Mit dem Auslaufen der EU-Förderung im März 2015 übernahm die Diplombiologin Claudia Grießer die BN-Geschäftsstelle. Seither ist Isolde Miller ausschließlich als BN-Gebietsbetreuerin tätig, wobei nun der Bayerische Naturschutzfonds im Verbund mit der Regierung von Schwaben der Förderer ist. Nun fallen auch noch die zahlreichen Westallgäuer Tobelbereiche in ihre Zuständigkeit.

In seiner Laudatio würdigte der BN-Kreisvorsitzende Erich Jörg die Arbeit der Wasserburgerin mit den Worten, sie ein Glücksfall für die Kreisgruppe, eine exzellent ausgebildete Fachkraft, die mit ihrem hohen Engagement viele Projekte auf den Weg gebracht habe. Sie schaue bei ihrer Arbeit nicht auf die Uhr.

 „Ihr sind der Naturschutz und die Achtung vor der Schöpfung schon in die Wiege gelegt worden, denn sie stamme aus einem Försterhaus im Spessart“, fügte Erich Jörg etwas schmunzelnd hinzu. Die Kreisgruppe habe ihr viel zu verdanken. Es sei ihr maßgeblicher Verdienst, wenn heute der ‚BN im Landkreis Lindau in der Bevölkerung hohes Ansehen genieße. Viele Aktionen und Projekte wären ohne sie  nicht oder nur zum Teil zur Ausführung gekommen. Der Kreisvorsitzende erinnerte in seiner Dankesrede vor allem an die Sanierung des Naturschutzhäusles, an ihre Mitorganisation beim Lindauer Streuobstapfelsaftprojekt, den 7 Streuobstwanderwegen, an Bildungsveranstaltungen und an Naturschutzprojekten wie dem Amphibienschutz, der Kartierung und Rettung von Schwarzpappeln und des Bodenseeverbissmeinnichts. „Das Meisterstück aber war in fünfjähriger Organisationsarbeit die Renaturierung des 22 ha großen Hagspielmoores in Scheidegg“, hob Erich Jörg in besonderer Weise hervor. Und menschlich seien die 20 Jahre besonders angenehm gewesen, befand Erich Jörg, der zugleich ihr Dienstvorgesetzter ist.

Isolde Miller nahm sichtlich bewegt die Ausführungen „ihres Chefs“ entgegen. Sie sei der Kreisgruppe noch heute dankbar, dass der BN ihr nach Mutterschaft und Kindererziehung den Einstieg in ihren Beruf geboten habe, erklärte sie. Ihr Fazit: „Ich habe gerne für den BN gearbeitet und tue es heute noch!“.


NEUER WIND IM NATURSCHUTZHÄUSLE

Seit dem ersten April 2015 wechselte die Geschäftsstellenleitung bei der Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz: Claudia Grießer übernahm diese Aufgabe von Isolde Miller, die weiterhin in der Gebietsbetreuung tätig ist.

Nach fast 19 Jahren übergab Isolde Miller die Geschäftstelle an die Diplombiologin Claudia Grießer, die in der Kreisgruppe seit Jahren ehrenamtlich und freiberuflich tätig ist. Die gebürtige Lindauerin hat in den letzten Jahren die Jugendarbeit aufgebaut und die Umweltbildung der Kreisgruppe nach vorne gebracht. “Ich finde es wunderbar, zukünftig die Kreisgruppe in einer so wichtigen Arbeit zu unterstützen, an der auch mein Herzblut hängt: Natur- und Umweltschutz, politisches Engagement, Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit in einem engagierten Team”, so Grießer. Im Namen des Vorstands freute sich Barbara Göhl, dass die bewährte Arbeit der Geschäftsstelle einen nahtlosen Übergang finde: “Sie kann in vertraute Hände gegeben werden und die Gebietsbetreuung wird aufgestockt und ohne Unterbrechung weitergeführt.”

Der Personalwechsel ist notwendig, weil der Kreisgruppe, die Möglichkeit geboten wurde, die bisherige Gebietsbetreuung Allgäuer Moore um die Naturräume Tobel und Bodenseeufer auszuweiten. Damit war auch eine Aufstockung der Stunden verbunden. Durch den Bayerischen Naturschutzfonds wird nun eine halbe Stelle für die Gebietsbetreuung gefördert. Die Wahl der Arbeitsfelder trafen die Regierung von Schwaben und die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Lindau gemeinsam. “Ich freue mich auf die neuen Themenfelder, in denen sehr viel Potential steckt, im Naturschutz und in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv zu werden” so Miller.

Beide Mitarbeiterinnen der Kreisgruppe erhalten Unterstützung durch den neuen Bundesfreiwilligen, Martin Weninger. Er kommt aus Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen. “Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ein breit gespicktes Themenfeld“, so Weninger, und so wird er bis Mitte September viel Gelegenheit bekommen, die Verbandsarbeit und den aktiven Umweltschutz kennenzulernen.

 

 Die neue Kontaktdaten lauten:

 

 Claudia Grießer

Geschäftsstellenleiterin BUND Naturschutz-Kreisgruppe Lindau

Tel. 08382/887564

E-Mail: lindau@bund-naturschutz.de

 

 Isolde Miller

Gebietsbetreuung  Moore, Tobel und Bodenseeufer im Landkreis Lindau

Tel. 08382/887564

E-Mail: isolde.miller@bund-naturschutz.de


Unsere Petition hatte Erfolg!

Gegen das Gewerbegiebt, das in den Argentalgemeinden entstehen sollte, haben wir eine Petition eingereicht. Wir hatten Erfolg! Das Gewerbegebiet ist nicht rechtmäßig und wird deshalb nicht entstehen. In den folgenden Dokumenten können Sie genaueres nachlesen.


2000 Mitglieder

Die Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz in Bayern e.V. freut sich über das 2000. Mitglied. Deshalb überreichten Erich Jörg (Kreisvorsitzender, links,  Sarah Fehr (Bundesfreiwillige, rechts) und Isolde Miller (Geschäftsführerin, nicht im Bild) Thomas Diermeier und seiner Familie ein Begrüßungsgeschenk. Er ist am 29.11.2014 im Rahmen der Mitgliederwerbeaktion als 2000. Mitglied der Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz (BN) beigetreten. Dafür wollte sich der Naturschutzverband bedanken. Erich Jörg drückte seine große Freude darüber aus, dass die Kreisgruppe wieder eine stattliche Anzahl an Mitgliedern gewinnen konnte. „Das gibt uns einen großen Rückhalt in der Bevölkerung und unterstützt unsere Arbeit finanziell,“ so Jörg. Herr Diermeier begründete seinen Beitritt auf Nachfrage des Vorsitzenden damit,  dass er gemeinnützige, aktive Vereine gerne unterstützen würde. Vom BN habe er schon öfters etwas gehört und fand den Einsatz des BN und dessen Ziele gut.  Die Familie zeigte im Gespräch reges Interesse am Geschehen im Verein und hat sich vor allem für die Jugendarbeit interessiert. „Es gibt immer wieder Leute, die sich länger unsere Arbeit verfolgen und dann im Rahmen einer Werbeaktion quasi abgeholt werden,“  berichtet Isolde Miller. Auch bei Thomas Diermeier klingelten die Werber,  um ihn für den BN zu gewinnen – mit Erfolg.