Winteraktion

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Insektenfreundlicher Garten

Was kann ich in meinem Garten, auf meiner Terrasse oder meinem Balkon für Insekten tun?

„Insektenschutz“ bedeutet in erster Linie „Schutz ihrer Lebensräume“, denn  zahlreiche Insektenarten wurden bereits durch die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume zurückgedrängt, da sie hoch spezialisiert und damit auch sehr empfindlich gegenüber Veränderungen in ihren Habitaten sind.

Viele Tipps hierzu gibt es beim BUND Naturschutz

Kleingewässerprojekt

Kleingewässer sind essenziell für bedrohte Amphibien und Insekten! Aber auch Vögel können an den Ufern dieser Teiche und Tümpel brüten. Zudem bieten sie einen Naherholungsort für uns Menschen.

Die Anzahl dieser Biotope sinkt aufgrund der nicht mehr vorhandenen natürlichen Prozesse wie Überflutungen immer weiter! Deshalb müssen neue Kleingewässer angelegt-  und die bereits verlandeten saniert werden. Der BUND Naturschutz wird dies in Zusammenarbeit mit neun weiteren Partnern durchführen. Unterstützung leisten die EU und Interreg, aber auch die Bevölkerung soll durch Exkursionen und Öffentlichkeitsarbeit mit einbezogen werden! 

Zurück zum Urwald

Der BUND Naturschutz will in der Rohrachschlucht aus seinen Grundstücken ein Naturwaldreservat machen. Damit sollen nicht nur Flora und Fauna erhalten werden, wie Gebietsbetreuerin Isolde Miller erklärt. Das dient auch der Forschung.

Sie prägen das Landschaftsbild, sie bieten unzähligen Tier-und Pflanzenarten einen Lebensraum und sie schützen vor Lawinen, Muren, Erosion: Wälder. Einen besonderen Stellenwert hat beispielsweise der Tobelwald in der Rohrachschlucht, sagt Isolde Miller, Gebietsbetreuerin vom Bund Naturschutz. Das Gebiet sei zwar nicht groß, soll aber zusätzlich geschützt werden. Die Kreisgruppe Lindau hat beantragt, die BN-eigenen Grundstücke dort als Naturwaldreservat ausweisen zu lassen. Dies ist mittlerweile auch genehmigt. Noch in diesem Sommer soll die offizielle Einweihung stattfinden.


Aktuelles

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Petition an den Bayerischen Landtag

Beide gefährlichen Siedewasserreaktoren in Gundremmingen abschalten!

 

Zwischen Ulm und Augsburg liegt Deutschlands größtes und gefährlichstes Atomkraftwerk. Dieses AKW besteht aus drei Siedewasserreaktoren: Block A (1966 – Unfall mit Totalschaden 1977) sowie den seit 1984 laufenden Blöcken B und C.

Wir bitten den Bayerischen Landtag,

- sich für ein rasches Abschalten im Jahr 2017 der beiden Reaktoren B und C in Gundremmingen auszusprechen

- und das Bayerische Umweltministerium aufzufordern, den Betrieb der Reaktoren ohne drei vollwertige erdbeben- wie erschütterungssichere Notkühlsysteme zu untersagen.

 

Die Unterschriftenlisten liegen im Naturschutzhäusle in Lindau aus.

Weitere Informationen sowie die Online-Petition finden Sie unter: 

 

https://www.bund-naturschutz.de/aktionen/akw-gundremmingen-abschalten.html

 


Hände weg vom Alpenplan!

Rettet das Riedberger Horn

Am Riedberger Horn (Oberallgäu) ist eine Aufweichung der strengsten Schutzkategorie des 1972 in Kraft getretenen Alpenplans geplant, um eine Skischaukel zu ermöglichen. Damit droht ein Präzendenzfall mit unabsehbaren Folgen für den gesamten bayerischen Alpenraum.

„Die Bayerische Staatsregierung gefährdet damit das im Alpenraum beispielhafte Schutzkonzept für die bayerischen Alpen und heizt zum Ende des deutschen Vorsitzes der Alpenkonvention die Begehrlichkeiten für weitere Erschließungen an“, betonte Hubert Weiger der Vorsitzende des BN und des BUND. „Das ist ein Skandal und die Festveranstaltung könnte auch eine Trauerfeier werden, weil durch Ausnahmen für Erschließungen in der Ruhezone C das gesamte Schutzkonzept in Frage gestellt würde und die Schutzdämme brechen könnten“. Der Alpenplan muss daher vollständig beibehalten werden und darf nicht weiteren Profitinteressen geopfert werden, forderte Weiger.

Im Naturschutzhäusle in Lindau liegen Informationsbroschüren zu diesem Thema und Aktionspostkarten mit einem Appell an den bayerischen Ministerpräsidenten aus.

Informationen rund um das Riedberger Horn finden Sie unter:

https://www.bund-naturschutz.de/spenden-helfen/spenden/riedberger-horn.html

https://www.bund-naturschutz.de/presse-aktuelles/pressemitteilungen/artikel/bn-fordert-von-alpenkonferenz-haende-weg-vom-alpenplan.html?no_cache=1&cHash=314a3df361e6f5b3b46602f39705b915


Liebe Freunde der Natur!

Der neue Veranstaltungskalender ist da!

Sie können mit uns die Streuobstwiesen erkunden, Wildkräuter sammeln, Kunstwerke aus Naturmaterialien erstellen, den Vögeln lauschen und vieles mehr. Schauen Sie doch einfach in unseren Veranstaltungskalender unter Veranstaltungen.

Vielfältig ist die Landschaft vom Bodensee bis ins Allgäu. Man findet Strandrasen am Bodensee, tiefe Tobel mit rauschenden Bächen und Urwäldern oder geheimnisumwobenene Moore mit einzigartiger Artenvielfalt. Alle drei Lebensräume sind in der Gebietsbetreuung des BUND Naturschutz im Landkreis Lindau, welche von Isolde Miller durchgeführt wird, verankert. Aktuelle Informationen finden Sie in der Rubrik Gebietsbetreuung.

Möchten Sie sonst in unserem Verein aktiv werden? Wir suchen immer wieder Helfer bei der Moorrenaturierung, beim Amphibienschutz, bei Brotbox-Packaktionen, an Infoständen, bei der Organisation von Veranstaltungen usw. usw.

Schauen Sie doch einfach im Naturschutzhäusle vorbei oder rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf Sie!