Streuobst

In diesem Jahr findet wieder unsere große Hochstamm-Sammelbestellung statt, bei der Sie eine große Auswahl an Obstgehölzen, Wildobst und Nüssen über den BUND Naturschutz beziehen können. Ein besonderes Highlight ist das Angebot an seltenen Regionalsorten, die teilweise in ihrer Verbreitung gefährdet sind und zu deren Erhalt Sie mit einer Pflanzung beitragen können. Es erwarten Sie vielfältige, Farben, Formen und Geschmäcker. Die Bestellphase läuft bis Ende September 2026. Bei Fragen zu Standort und Sortenauswahl beraten wir Sie gerne. Hier geht es zur Sortenliste und weiteren Informationen. 

Telefonisch unter 08382/ 887564 oder per Mail an lindau@bund-naturschutz.de 


Förderung

Haben Sie Interesse daran, eine neue Streuobstwiese anzulegen bzw. eine bestehende zu verjüngen? Dann melden Sie sich gerne bei uns, um eine geförderte Pflanzung zu organisieren!


Beginn Streuobstannahme 2026

Montag 17. August 2026                   10.00 -17.30 Uhr           Hatzenweiler

Chr. Alge Hiltensweilerstraße 36 

88239 Wangen-Hatzenweiler 

Standort: https://maps.app.goo.gl/PfQgZ15uNDumZ4eC6

In den folgenden Wochen dann jeweils

Montag               10.00 h   -  17.30 h           Hatzenweiler

Dienstag              14.00 h  -   18.00 h           Mosterei KNAUS Schwatzen


Entwicklung des Apfelsaftprojektes

Seit 2003 organisiert der BN die Obstannahme für Streuobstäpfel, die dann von der Lindauer Fruchtsäfte GmbH in Lindau zum Streuobstsaft gepresst werden.

Nach einem SUPER-Erntejahr 2024 konnten wir im Jahr 2025 - trotz widriger Umstände und Dank der Streuobst-Auflese-Motivation - eine recht gute Erntemenge abliefern .  Die neue Annahmestelle in Hatzenweiler wurde sehr gut angenommen und durch die Familie Alge liebevoll unterstützt. Die Annahmestelle Knaus war auch dieses Jahr wieder eine toll organisierte Zusammenkunft der Streuobstfamilie.

 

Entwicklung des Apfelsaftprojektes

Jahr

Teilnehmer

Erntemengen (t)

2002

15

60,48

2003

21

51,00

2004

39

111,05

2005

40

67,85

2006

52

122,44

2007

61

197,29

2008

70

203,82

2009

78

173,03

2010

80

174,39

2011

87

294,41

2012

97

291,07

2013

101

144,19

2014

105

345,67

2015

107

124,55

2016

114

337,38

2017

115

22,15

2018

122

570,71

2019

123

59,18

2020

124

430,76

2021

126

37,98

2022

128

180,34

2023

126

26,49

2024

128

263,126

2025

122

137,344

 

 

 







Der Streuobstanbau hatte im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große kulturelle, soziale, landschaftsprägende und ökologische Bedeutung. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sowie durch das Bau- und Siedlungswesen wurden jedoch Streuobstwiesen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark dezimiert. Heute gehören sie zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas.

"Unsere Idee - unser Saft - unsere Ehrung"