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Liebe Aktive und Interessierte,
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in unserem Newsletter halten wir Euch mit News aus dem Naturschutzhäusle und dem Landkreis auf dem Laufenden. Außerdem erfahrt ihr das Wichtigste zu unseren Projekten und Spannendes aus der Natur. Viel Spaß beim Lesen.
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Neues aus dem Häusle
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Haus- und Straßensammlung mit Rekordergebnis
Knapp 8.700 Euro sind in diesem Jahr bei der HuS zusammengekommen. Das ist ein großer Erfolg! Der Dank geht an alle Sammler*innen, vor allem an Klassen der Mittelschulen in Lindenberg und Lindau und der Realschule in Lindau. Die Fäden im Hintergrund zog erneut Sabine Schäfer, die die Sammelwoche koordinierte. Sie führte unzählige Telefonate, holte die Spendendosen vom Dachboden und bereitete sie für den Einsatz vor. Nach Abschluss der HuS wurden die Dosen aus den Schulen im Häusle entplombt und es ging ans Auszählen. Sabine und Thomas hatten dabei großen Spaß und staunten nicht schlecht über so manchen Inhalt. So waren einige Dosen übervoll mit Scheinen und Silbergeld, andere enthielten nur ein paar Cent. Besonders fleißige Schüler*innen wurden für ihr Engagement belohnt. Sie durften umsonst ins Kino und freuten sich über Popcorn. Ohne Sabine Schäfers unermüdliche Arbeit würde die HuS nicht so gut laufen. Dies ist aber nur eine von vielen Aufgaben, die „Biene“ erledigt. Sie ist die gute Seele im Häusle. Sie weiß immer Rat, hat stets eine Lösung und nie schlechte Laune. Und falls du was brauchst, sie besorgt es!
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Wusstest du,
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dass die Entsorgung von Zigarettenkippen jedes Jahr rund 166 Millionen Euro kostet? Das sind pro Einwohner*in und Jahr 2 Euro ! (Quelle: Bundesumweltministerium 2026)
In unserem Naturschutzhäusle gibt es Taschenaschenbecher umsonst. Hier können die Kippen zunächst rein und dann in die Restmülltonne. Hilf' mit und bleib' sauber!
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Flusskrebse gerettet
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In Lindenberg haben Mitarbeiter des Landesamtes für Umwelt (LfU), der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) und des Bund Naturschutz (BN) etwa 150 Edelkrebse aus dem Mühlbach gerettet. Die Tiere hielten sich in einem Abschnitt des Bachs auf, in dem aufgrund der hohen Temperaturen und langen Trockenheit kein Wasser mehr war. Die Krebse konnten laut BN Gebietsbetreuer Daniel Schwarz erfolgreich umgesiedelt werden. Sie sind jetzt im Oberlauf des Bachs zu Hause. Einige Edelkrebse verendeten jedoch aufgrund der Trockenheit und der Hitze, eine Folge der Klimakrise. Die Population in Lindenberg ist bayernweit eine von wenigen, die nicht von der Krebspest betroffen ist. Deshalb sieht die UNB besonderen Handlungsbedarf. Der Europäische Edelkrebs (auch Flusskrebs genannt) steht auf der Roten Liste und ist streng geschützt.
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Daniel Schwarz, BN- Gebietsbetreuer (links) und Markus Melch von der Unteren Naturschutzbehörde Landkreis Lindau (rechts) sind mit Mitarbeitern des Landesamt für Umwelt zu Rettung von Edelkrebsen am Mühlebach in Lindenberg unterwegs. Nicht alle Krebse haben den niedrigen Wasserstand überstanden. Fotos: J. Huebner
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Unser Apfelsaftprojekt
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Start in die 24. Saison! Bei sommerlichen Termperaturen läutete die Kreisgruppe in Opfenbach den Start in die neue Apfelsaftsaison ein. Im Gasthaus Opfenbacher Hof “Zur Einkehr” wurden die Repräsentanten der Firma Widemann bzw. Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH und viele der über Hundert Streuobstbauern freundlich empfangen. Geschäftstellenleiter des BN, Dominik Fiegle berichtete von den insgesamt 137 Tonnen Äpfeln, die letztes Jahr angenommen wurden. Hr. Zentgraf der Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH gab bekannt, dass der Absatz an Fruchtsaft insgesamt rückläufig ist, so auch der des BUND Naturschutz Apfelsaftes. Grund dafür ist neben einem ungerechtfertigt schlechten Image von Fruchtsaft, auch die Konkurrenz aus Energy Drinks und Softdrinks. In diesem Jahr stehen wieder die Annahmestellen in Schwatzen (Mosträdle Knaus) und Hatzenweiler (Alge Agrar) zur Verfügung. Als Gastredner war außerdem Obstbaumexperte Martin Lein vor Ort, der in seinem Vortrag Interessantes zu einigen Schädlingen im Obstbau und deren natürliche Eindämmung vermittelte. Hauptthemen war die Bakterieninfektion Feuerbrand, Holzschädigende Insekten, wie das Blausieb und der Wühlmausschutz in Streuobstbeständen. Zum Abschluss gab es eine leckere Mahlzeit und noch eine kleine Hausaufgabe von Norbert Hillenbrand von der Westallgäuer Obstbaumschule, der die Streuobstbauern darum bat, ihre Erfahrungen mit verschiedenen Sorten, z.B. in Bezug auf Ertrag und Anfälligkeit für Krankheiten zu teilen. Ziel ist es bessere Kenntnisse zu Sorteneigenschaften und deren Anbaueignung im Landkreis zu erhalten. Wir sind gespannt auf die Ernte 2026 und sind zuversichtlich, dass auch dieses Jahr wieder ein hervorragender Streuobst-Apfelsaft entsteht.
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Der Bund Naturschutz Apfelsaft von Lindauer Fruchtgarten aus regionalen Streuobstwiesen. Zu Kaufen in ihrem lokalen Getränkemarkt oder direkt bei Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte GmbH in Oberreitnau.
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Martin Lein, langjähriger Obstbaumwart der Stadt Lindau erklärt den Lebenszyklus des Feuerbrand Erregers. Foto: Schaefer, BN
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Invasive Arten
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Im Häusle erreichen uns jetzt im Sommer immer wieder Anrufe zur Asiatischen Hornisse. „Was soll ich tun, wenn ich eine sehe?“, ist eine häufige Frage. Für die Asiatische Hornisse besteht in Bayern eine Meldepflicht. Wichtig ist es laut der Unteren Naturschutzbehörde, ein Foto zu machen und dies an die Internet-Plattform "beewarned.de" zu schicken. Ziel ist es festzustellen, um welche Insektenart es sich handelt. So soll ausgeschlossen werden, dass die heimische Hornisse, die unter Naturschutz steht, gefährdet wird
Im Umgang mit der Asiatischen Hornisse hat sich zudem die rechtliche Situation verändert. Bis März 2025 galt eine sofortige Beseitigungspflicht für gefundene Nester durch die Untere Naturschutzbehörde. Das Bundesumweltministerium hat jedoch die Asiatische Hornisse anders eingestuft. Seit März 2025 gilt sie nicht mehr als "invasive Art", sondern als "in Deutschland weit verbreitet". Die Entnahme von Nestern erfolgt nur noch dort, wo gravierende Belastungen der Biodiversität erwartet werden. Die Beseitigung der Nester zum Schutz der Honigbienen ist nun von den betroffenen Imkerinnen und Imker zu organisieren und zu bezahlen. Deshalb unterstützt der Freistaat Bayern Bienenhalter, aber auch Imkervereine künftig finanziell bei der Entnahme der Nester mit einem Festbetrag von 200 Euro für Primärnester und von 400 Euro für Sekundärnester.
Bevor Sie handeln, melden Sie sich daher bei uns oder der Unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Lindau!
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ruft die Blume bei der Hitze. „Was kann ich trinken“, fragt der Igel. Auch die Amsel sucht nach Wasser. Hier sind WIR gefragt. Jetzt, bei den hochsommerlichen Temperaturen, braucht die Natur unsere Unterstützung. Vögel, Insekten und auch der Igel profitieren von Wassertränken zur schnellen Hilfe. Jetzt zeigt sich wie wichtig Bäume sind, die uns und den Tieren Schatten spenden. Besonders in der Stadt brauchen wir mehr Grün und mehr Bäume um die Stadt abzukühlen.
Weitere Informationen unter: https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/igel-in-not-sommerhitze-wird-zur-toedlichen-gefahr
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Termine
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Mittwoch 08. Juli 2026, 16.00 Uhr - 17.30 Uhr
Treffpunkt ist in Ellhofen bei Simmerberg am Wassertretbecken bei der Amtshausstraße.
Der Sommer steht in voller Kraft und mit Ihm die Pflanzen- und Blütenpracht. Auf unserem Kräuterspaziergang von Ellhofen in Richtung Ellhofener Tobel lernen wir die herausstechenden Kräuter des Sommers auf den Wiesen, am Wegesrand und im Wald kennen, und wie wir ihre Kraft für uns nutzen können.
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Freitag 10. Juli, 18.00-20.30 Uhr
Sigmarszell, Leiblachtal, Parkplatz Waldschenke
Geführte Wanderung zum Thema: Wie Feuerbrand und andere Krankheiten die Streuobstwiesen im Leiblachtal bedrohten.
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Sonntag 19.07.2026 - 10:00 - 12:30 Uhr
Parkplatz Winterberg
Geführte Wanderung zum Themas: Obstbau im Wandel am Bodensee.
Neben einem traumhaften Blick auf den Bodensee betrachten wir die Unterschiede zwischen modernem Erwerbsobstbau und Streuobstanbau, die Gründe für den Rückgang der Streuobstbestände und wie wir diese trotzdem erhalten können.Treffpunkt: Parkplatz Winterbergpriel
Gehzeit: ca. 1,5h
Streckenlänge: ca. 5,3 km
Höhenmeter: 94 m
Anmeldung unter (08382) 88 75 64
oder per Mail an lindau@bund-naturschutz.de
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Freitrag 24.07.2026 - 16:00 - 18:00 Uhr
Scheidegg, Parkplatz Katzenmühle 1
Der Alpensalamander ist der "Lurch des Jahres 2026". Auf dieser Führung begeben wir uns auf die Spur des scheuen Waldbewohners und lernen seinen besonderen Lebensraum kennen. Exkursion, Anmeldung erforderlich.
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Sept. 2026
In diesem Jahr findet wieder unsere Sammelbestellung für Obsthochstämme statt.
Wenn Sie mitbestellen möchten, melden Sie sich frühzeitig bei uns.
Wir haben wieder eine große Auswahl an Kern- und Steinobstsorten.
Für landwirtschaftliche Flächen besteht auch die Möglichkeit der Förderung!
Highlight: Neue Auswahl an seltenen Kernobstsorten aus Schwaben!
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Bitte helfen Sie mit!
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Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns. Wir retten Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Von Konzernen oder Parteien nehmen wir kein Geld an. Erst die Unterstützung unserer Mitglieder ermöglicht es uns, Bayerns Schönheit zu bewahren.
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Copyright BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Herausgeber Kreisgruppe Lindau BUND Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch Max Schuff (1. Stellvertreter) Lotzbeckweg 1, 88131 Lindau Redaktion: Dominik Fiegle
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Bilder - Edelkrebs, Daniel Schwarz und Markus Melch: J. Huebner LfU, Streuobstversammlung: S. Schaefer, Streuobstsaft: BN, Wusstest du: Canva, Invasive Arten: Asiatische Hornisse LUBW
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