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Liebe Aktive und Interessierte,
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in unserem Newsletter halten wir Euch mit News aus dem Naturschutzhäusle und dem Landkreis auf dem Laufenden. Außerdem erfahrt ihr das Wichtigste zu unseren Projekten und Spannendes aus der Natur. Viel Spaß beim Lesen.
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Neues aus dem Häusle
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Das Vogelhaus am Häusle wartet weiter auf Bewohner.
Der liebevoll von Daniel angebrachte Kasten steht leider noch leer. Erfreuliches gibt es dennoch von unserem Gebietsleiter zu berichten. Er ist zum zweiten Mal Vater geworden. Herzlichen Glückwunsch Familie Schwarz. Wir freuen uns mit euch!
Unser Naschgarten gedeiht.
Der neben dem Naturschutzhäusle angelegte Naschgarten legt jetzt richtig los. Die ersten Stachelbeeren und Johannisbeeren zeigen sich, der Weinstock sprießt kraftvoll in die Höhe und die mediterranen Kräuter entfalten bei sonnigen Pfingstwetter ihr volles Aroma. Soeben kam ein neuer aromatischer Rosmarinstock dazu. Vielen Dank für diese Spende! Nicht nur uns Menschen bietet dieses Stück wilder Garten etwas zu Naschen. Die Obst- und Blühpflanzen liefern auch Bienen, Schmetterlingen und Co. wertvollen Pollen und Nektar. Wenn auch Sie einen wilden Naschgarten anlegen möchten, melden Sie sich bei uns oder kommen einmal im Naturschutzhäusle vorbei.
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Gebietsbetreuung
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Wie geht es unseren Bächen?
Dieser Frage geht unser Gebietsbetreuer Daniel Schwarz derzeit mit einigen Interessierten im Landkreis Lindau nach. Am Sonntag, den 17. Mai, traf sich die Gruppe am Hochtobelbach in Malleichen unweit von Gestratz. Bei dem Bach handelt sich um einen kleinen, ein bis zwei Meter breiten Zufluss zur oberen Argen. Die fünf Teilnehmenden untersuchten einen kleinen Abschnitt des Gewässers. Sie gingen dabei in zwei Teams vor. Mithilfe von Beispielbildern bestimmte ein Team unter anderem die Laufkrümmung und die Talform. Die Daten geben Auskunft über die Gewässerstruktur. Untersucht wurde aber auch die Wasserchemie/Wasserphysik. Mithilfe eines Testkits konnten die Teilnehmenden die Temperatur und Leitfähigkeit sowie den Nitrat- und Phosphatgehalt des Wassers bestimmen und dokumentieren. Für alle sei es ein erkenntnisreicher Tag gewesen, sagte Daniel Schwarz. Einer der Höhepunkte war aus seiner Sicht das Entdecken mehrere Krebse im Bach. Demnächst gibt es einen weiteren Termin im Rahmen des FLOW-Projektes. Dann geht es um die Frage, welche wirbellosen Tiere (u.a. Köcher-, Eintags- und Steinfliegen, Libellenlarven, Bachflohkrebse und Wasserschnecken) kommen in welcher Häufigkeit im Bach vor und wie ist vor diesem Hintergrund die Pestizidbelastung des Gewässers zu bewerten. Wer also Interesse hat und sich damit vielleicht schon auskennt (keine Voraussetzung), ist herzlich willkommen und kann sich bei Daniel Schwarz melden. (Tel: 08382 – 887564/lindau.bund-naturschutz.de) In diesem Jahr wird nur der Hochtobelbach in Malleichen untersucht, im nächsten Jahr soll das Projekt erweitert werden.
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Was wurde aus...
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…dem Vorhaben zur Freiflächen-PV Anlage Waltersberg?
Vor zwei Jahren fand die Beteiligung zum Vorhaben einer insgesamt 1,2 ha großen Freiflächen Photovoltaik (PV) Anlage auf insgesamt 2,4 ha Fläche zwischen Waltersberg und Sauters statt. Im damaligen Verfahren hatten wir von der BN-Kreisgruppe Lindau mehrere Einwände zum Vorhaben vorgebracht. Nicht um die Erzeugung von erneuerbarem Strom zu verhindern, sondern um diese wohlüberlegt und mit den geringstmöglichen Einschränkungen für Natur und Landschaft voranzubringen. Insbesondere die Prüfung von alternativen Standorten in weniger exponierten Hanglagen und die Erstellung eines Standortkonzeptes, welches nach Baugesetzbuch in den Bauleitplanung solcher Art berücksichtigt werden sollte, haben wir bemängelt. Trotz der Bedenken hielt die Stadt Lindau an dem Standort fest und änderte die Planungen nur geringfügig. Die Bezirksregierung lehnte dann den offiziellen Antrag der Stadt ab. Unter anderem, weil Standortalternativen nicht ausreichend geprüft wurden. Prinzipiell sehen wir vom BN Freiflächen PV Anlagen als nötiges Mittel an, um die Energiewende ausreichend schnell voranzubringen. Dachflächen und Infrastruktur sollten natürlich vorrangig genutzt werden, nach der Devise: So viel PV auf Dächern und Infrastruktur wie möglich, so viel PV auf den Feldern wie nötig. Bei der Auswahl der Freiflächen sollte zwingend die Naturschutz-Fachplanung und die Regional- und Landschaftsplanung mit einbezogen werden, um z.B. eine Zerstörung des Landschaftsbildes, den Flächenverbrauch von guten landwirtschaftlichen Böden oder die Beeinträchtigung von Lebensräumen seltener Arten zu vermeiden.
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Hands Off Nature: Verliert die Natur, verlieren wir alle.
Derzeit gibt es auf EU-Ebene Versuche, die Gesetze zum Schutz von Natur und Umwelt aufzuweichen. Die Natur würde damit zu einer Ressource degradiert, die es auszubeuten gilt. Doch wenn die Natur verliert, verlieren wir alle. Erfahren Sie hier, was hinter diesen Plänen steckt und was auf dem Spiel steht.
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Der "Frauenschuh" mag Licht
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Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) blüht in Bayern im Mai und Juni. Das zitronengelbe, pantoffelförmige und bis zu vier Zentimeter große untere Blütenblatt ist unverkennbares Merkmal und Namensgeber dieser Orchidee. Sie wächst bevorzugt an warmen, lichten Stellen in Wäldern, Waldrändern, Waldlichtungen und Säumen. Der Frauenschuh wird wegen seiner attraktiven Blüten häufig gepflückt oder sogar ausgegraben. Die verstärkte Forst- und Landwirtschaft führten zudem in den letzten Jahrzehnten zum Verlust geeigneter Lebensräume für die Orchidee. Im Landkreis Lindau gibt es nur noch wenige bekannte Vorkommen. Dazu zählen Osterholz bei Rentershofen und die Rohrachschlucht. Vereinzelt kommt die Pflanze auch noch in anderen Tobelwäldern vor. Gut für den Frauenschuh ist es, so BN-Gebietsleiter Daniel Schwarz, wenn es ausreichend Licht am Waldboden gibt. Das ist in der Rohrachschlucht durch Hangrutschungen und die Topografie (nach Süden gerichtete Hänge) gewährleistet. Die Pflanze steht in Bayern als gefährdet in der Roten Liste. Laut Verordnung müssen für die Orchideenart besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden. Der unermüdlichen Arbeit von Ehrenamtlichen des Bund Naturschutz ist es zu verdanken, dass diese Flächen gepflegt und somit im besten Zustand für den Frauenschuh erhalten werden.
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Termine
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Ameisen hautnah erleben - Ausstellung vom 25. Juni - bis 27. Juni 2026
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14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Lindau, BN Pavillon hintere Insel
Die frei zugängliche Ausstellung der Deutschen Ameisenschutzwarte bietet spannende Einblicke in das Leben der Ameisen.
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Streuobstwanderung im Leiblachtal am 26. Juni
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18.00-20.30
Sigmarszell, Leiblachtal, Parkplatz Waldschenke
Geführte Wanderung zum Thema: Wie Feuerbrand und andere Krankheiten die Streuobstwiesen im Leiblachtal bedrohten.
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Bitte helfen Sie mit!
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Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns. Wir retten Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Von Konzernen oder Parteien nehmen wir kein Geld an. Erst die Unterstützung unserer Mitglieder ermöglicht es uns, Bayerns Schönheit zu bewahren.
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Copyright BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Herausgeber Kreisgruppe Lindau BUND Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch Max Schuff (1. Stellvertreter) Lotzbeckweg 1, 88131 Lindau Redaktion: Dominik Fiegle
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Bilder - Naschgarten: Dominik Fiegle, Gebietsbetreuung: Daniel Schwarz, PV Anlage: Wolfgang Horlacher, Frauenschuh: BN.
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