|
Wird dieser Newsletter nicht korrekt dargestellt? Bitte klicken Sie hier.
|
|
|
|
Liebe Aktive und Interessierte,
|
|
|
in unserem Newsletter halten wir Euch mit News aus dem Naturschutzhäusle und dem Landkreis auf dem Laufenden. Außerdem erfahrt ihr das Wichtigste zu unseren Projekten und Spannendes aus der Natur. Viel Spaß beim Lesen.
|
|
|
|
|
|
Neues aus dem Häusle
|
|
Ich heiße Thomas Bücker und bin Bundesfreiwilliger ("Bufdi") beim Bund Naturschutz. Was machst du eigentlich als “Bufdi” im Häusle, werde ich immer wieder gefragt. Die Antwort ist: Tür aufsperren (wenn ich vor Dominik ankomme), BN-Schild rausstellen und Ofen anstellen. Der Ofen will auch gerne sauber gemacht werden, je nachdem ob er durchlief. Im Winter nötig, weil im Häusle ist es da schon frisch! Aber ja, es gibt Kleidung die warmhält, zum Beispiel einen Seemannspulli aus Hamburger Zeiten. Als Nordlicht geht mein Blick dann aufs Wasser. Arbeiten gefühlt wie im Bodensee, so kommt es mir vor. Zu Beginn meiner Freiwilligenzeit werde ich eingearbeitet, lerne die Abläufe kennen und schreibe am “Bufdi”- Laptop. Und wir schaffen Platz im Häusle, um es umzugestalten. Die Regale leeren sich und auch das Aquarium hat einen neuen Besitzer gefunden. Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr weiter geht.
|
|
|
|
|
|
|
|
Umweltbildung
|
|
Unsere Kreisgruppe und das Naturerlebniszentrum in Sonthofen bieten eine große Vielfalt an Bildungsangeboten für Klein und Groß an. In diesem Frühjahr erkunden wir bespielsweise wieder mit Schüler*innen aus dem ganzen Landkreis unsere heimischen Streuobstwiesen. Weitere Angebote findet ihr hier.
|
|
|
|
|
|
|
|
Gebietsbetreuung
|
|
Biotoppflegeeinsatz im Lindenberger Moor
Trotz schwieriger Bedingungen engagierten sich zahlreiche Freiwillige im Lindenberger Moor. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Lindau-Westallgäu und mit Unterstützung eines Landschaftspflegers wurden an drei Nachmittagen die BN-Flächen von Gehölzen befreit.
Ziel der Maßnahme war es, unter anderem wieder mehr Licht auf die Moorflächen zu bringen und so seltenen Arten – etwa dem schönen Hochmoor-Perlmutterfalter – bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Mit reiner Muskelkraft wurde das Schnittgut zu Haufen gesammelt und anschließend mithilfe einer Seilwinde abtransportiert.
Neben vielen aktiven BN-Mitgliedern beteiligten sich auch Geflüchtete aus Afghanistan und Guinea an der Aktion. Auch wenn am Ende jedes Einsatztages alle bis auf die Füße durchnässt waren, überwog die Freude über das gemeinsam Erreichte.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer für diesen wertvollen Einsatz!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Wer stellt eigentlich diese grünen Zäune an der Straße auf und warum?
Das machen wir und helfen damit vielen Kröten und Fröschen, sicher in ihre Laichgewässen zu gelangen. Das ist der Amphibienschutz beim BN.
Erdkröte, Grasfrosch und Co. benötigen Wasserstellen um sich fortzupflanzen. Dabei kommen Sie zu dem Gewässer zurück in dem auch sie selbst geboren wurden. Oft ist der Weg von ihrem Lebensraum wie Feldern, Wiesen oder kleinen Wäldern zum Laichgewässer durch Straßen versperrt. Um die Amphibien zu schützen stellt der Bund Naturschutz zusammen mit der Straßenmeisterei und den örtlichen Bauhöfen in den nächsten Wochen im ganzen Landkreis Schutzzäune auf. Die Tiere laufen dann am Zaun entlang und werden in Sammelbecken geleitet. Viele viele ehrenamtliche Helfer*innen kontrollieren dann in der Wanderzeit von Februar bis April täglich die Sammelstellen und helfen den Amphibien sicher über die Barrieren. So können wir verhindern, dass massenhaft Tiere überfahren werden und gewährleisten die Sicherheit für Kröten, Frösche und den Verkehr.
Tausende Eier können dann als Laich in den Gewässern abgelegt werden und entwickeln sich zuerst zu Kaulquappen und schließlich zu kleinen Fröschen oder Kröten. Hier erfährst du mehr über das Projekt und wie du mitmachen kannst.
|
|
|
|
|
|
DIY Tipp: Hummelhaus bauen!
|
|
|
|
|
Hummeln brauchen passende Lebensräume. Die meisten unserer heimischen Hummelarten nisten unterirdisch, beispielsweise in verlassenen Mäusenestern. Ein Hummelnistkasten ahmt solche natürlichen Nester nach. Manche Hummelköniginnen erwachen an milden Tagen oft schon ab Ende Februar und gehen dann zunächst auf Futtersuche. Ihren Nistplatz wählen sie dann ab März in der Nähe von blühenden Pflanzen aus. Sind keine natürlichen Nistplätze vorhanden, sind fertige Hummelhäuser eine gute Alternative. Wer ein Hummelhaus im zeitigen Frühjahr an einem schattigen, trockenen Platz mit freier Anflugbahn aufstellt, erleichtert ihnen den Start in die Saison. Die Chancen auf den Einzug der Hummeln steigen deutlich, wenn der Garten hummelfreundlich gestaltet ist, etwa mit vielen Wildblumen, ungepflegten Ecken und ganz ohne Gifte
|
|
|
|
|
|
|
Termine
|
|
|
|
|
|
Amazonas und Menschenrechte
|
|
Mi 11.03. - 19:00 Uhr
Online Vortrag von Prof. Dr. Andrioli zu den Zusammenhängen von Menschenrechten, nachhaltiger Landwirtschaft und unserer Ernährung.
Alle Infos ›
|
|
|
|
|
|
|
Fr. 13.03. & Sa. 14.03 – je 9:00 - 17:00 Uhr
Pechtensweiler und Scheidegg
BN Obstbaum-Schnittkurs.
Der Schwerpunkt des zweitägigen Kurses wird auf dem Pflegeschnitt von hochstämmigen Obstbäumen in der Hauptertragsphase oder dem Erhaltungsschnitt liegen. Der Kurs wird von erfahrenen Baumpflegern durchgeführt. Nach einer theoretischen Einführung werden praktische Schnittdemonstration am Baum durchgeführt und das Erlernte in Kleingruppen auf der Streuobstwiese umgesetzt und geübt.
Alle Infos ›
|
|
|
|
|
|
|
Sa. 21.03. - ab 10:00 Uhr
Lindau Bodensee
Zusammen mit Gebietsbetreuer Daniel Schwarz und dem Alpenverein sammeln wir Müll und Plastik auf, damit diese nicht den Bodensee und die übrige Natur verschmutzen. In den Naturschutzgebieten Reutiner Bucht und Wasserburger Bucht, am Wäsen sowie am kleinen See und im Lotzbeckpark. Bei Starkregen oder Schnee eine Woche später. Müllsäcke werden gestellt.
Alle Infos ›
|
|
|
|
|
|
|
Do. 26.03 - 19:30 Uhr
Spielboden Dornbirn
Was gilt im Leben der heutigen Mittelschicht als unterste Grenze? Welcher Standard muss erfüllt sein, damit ein Leben als anständig gilt? Dieser Frage geht der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook in seinem Film "No other Choise" nach. Ein erfolgreicher Mann verliert seinen Job durch KI und muss neue Wege gehen.
Alle Infos ›
|
|
|
|
|
|
|
Ostermontag 06.04 - 10:00 Uhr
Lindau Reutin - Konstanz
Gemeinsame Fahrt zum Bodensee-Friedensweg nach Konstanz.
Abfahrt ab Bhf Lindau-Reutin um 10.05 Uhr (Richtung FN)
Ab 13:00 Uhr Lauf auf dem Friedensweg von Konstanz nach Kreuzlingen unter dem Motto: Wir ent-rüsten uns! Friedenskultur gemeinsam leben.
Alle Infos ›
|
|
|
|
|
|
Bitte helfen Sie mit!
|
|
|
|
Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns. Wir retten Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Von Konzernen oder Parteien nehmen wir kein Geld an. Erst die Unterstützung unserer Mitglieder ermöglicht es uns, Bayerns Schönheit zu bewahren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Copyright BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Herausgeber Kreisgruppe Lindau BUND Naturschutz in Bayern e.V., vertreten durch Max Schuff (1. Stellvertreter) Lotzbeckweg 1, 88131 Lindau Redaktion: Dominik Fiegle
|
|
|
|
Bilder: Naturschutzhäusle, NEZ c) BN; Freunde der Frösche c) BUND; Biotoppflegeeinsatz, c) LPV Lindau
|
|
|
|
|
|