Biotoppflege am Schlachterner Weiher

Der Schlachterner Weiher an der Gemeindegrenze von Weißensberg und Sigmarszell ist im Besitz der Lindauer Dornier GmbH. Weiherfläche, Streuwiese und Waldparzellen umfassen etwa 2 ha. 1996 verpachtete die Stiftung das Gebiet kostenlos an die Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz (BN). Gemeinsames Ziel ist es, naturschützerischen Aspekten den Vortritt zu geben und dem Gebiet größtenteils eine Eigenentwicklung zu ermöglichen. Die Lindauer Naturschützer konnten bei Untersuchungen ermitteln, dass sich Flora und Fauna prächtig entwickelt haben. Auch etliche seltene Tier- und Pflanzenarten sind heimisch. Doch ganz ohne menschliche Nachhilfe geht es nicht. Die Streuwiese an der Nordseite des Schlachterner Weihers muss jährlich gemäht werden. Streuwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. So beherbergt auch das Areal am Schlachterner Weiher eine außergewöhnliche Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten. Die frühe Mahd schützt diese Vielfalt, da sie die offene Fläche vor Verschilfung und Verbuschung bewahrt und das Indische Springkraut fernhält.

Deshalb führt die BN-Kreisgruppe Lindau jährlich mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Streuwiesenpflege durch. Die Mahd wird dabei meist vom Maschinenring übernommen. Das Mähgut und der im Umfeld des Weihers aufgesammelte Unrat werden in einem Arbeitseinsatz der BN-Helfer ordnungsgemäß entsorgt. Die Kreisgruppe dankt allen Helfern und hofft weiterhin auf  tatkräftige Unterstützung durch Freiwillige. Ein besonderes Dankeschön gilt auch der Peter-Dornier-Stiftung für das Vertrauen, das sie in die BN-Kreisgruppe setzt.

Biotoppflege 2017

Am Mittwoch, den 06.09.2017, fand die diesjährige Biotoppflegemaßnahme am Schlachterner Weiher statt. Vier Mitarbeiter der Lindauer Kreisgruppe holten das Mähgut gemeinsam mit vier ehrenamtlichen Helfern von der dortigen Streuwiese. Auch der Abfall, welcher sich um den Schlachterner Weiher angesammelt hat, wurde entsorgt. Nach etwa eineinhalb Stunden war die Aktion beendet. Wir bedanken uns bei allen Helfern und freuen uns auch bei anderen Maßnahmen über die tatkräftige Unterstützung Freiwilliger.