Schwarzpappeln

Die Schwarzpappel (Populus nigra) gehört mit den Pappeln und Weiden zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae). In Bayern ist die Schwarzpappel auf der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen als „stark gefährdet“ eingestuft. Ursache für diese Gefährdung ist sowohl die Vernichtung der natürlichen Lebensräume, sowie die Einhybridisierung benachbarter Bastard-Pappeln (Populus x canadensis). Am Bodensee gibt es noch einige kleinflächige Standorte der Schwarzpappel, am Bayerischen Bodenseeufer allesamt im Landschaftsschutzgebiet „Bayerisches Bodenseeufer“. Schwarzpappeln sind an die wechselfeuchten Standorte des Bodenseeufers angepasst. Im Gegensatz zu den Hybridpappeln kann die Schwarzpappel ein sehr hohes Alter von bis zu 350 Jahren erreichen, ist sehr windfest und widerstandsfähig. Durch Höhlungen, die im Alter häufig auftreten, ist die Schwarzpappel als Biotopbaum (Vogelbrut, Insekten, Fledermäuse) sehr wertvoll.


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