Rhine CleanUp am bayerischen Bodenseeufer

Am 12. September fand zum dritten Mal in Folge die Aktion Rheinsäubern - "Rhine CleanUp" statt. Bei dieser länderübergreifenden Aktion wird der Rhein von der Quelle bis zur Mündung in der Nordsee von Müll befreit.

Da der Rhein auch den Bodensee durchfließt, wurde der BUND Naturschutz Lindau von den Organisatoren gebeten, die Säuberung des bayerischen Bodenseeufers in die Wege zu leiten. Der BN fand die Aktion durchaus unterstützenswert und tritt mit der Gebietsbetreuerstelle ja auch für ein intaktes Bodenseeufer ein, weshalb er die Säuberung des Ufers von Zech bis nach Nonnenhorn organisierte.

Gebietsbetreuerin Isolde Miller zieht eine sehr positive Bilanz. Am bayerischen Bodenseeufer waren am 12. September etwa 200 Helferinnen und Helfer unterwegs, um die öffentlichen Strandabschnitte des Sees von Müll zu befreien. Ganz unterschiedliche Gruppierungen und Vereine haben die einzelnen Streckenabschnitte betreut.

In den Naturschutzgebieten Wasserburger Bucht und Reutiner Bucht hat der BUND Naturschutz mit den Fachfrauen Isolde Miller und Claudia Grießer die Leitung übernommen, im sensiblen Bereich des Wäsen der Landschaftspflegeverband. Ansonsten waren die Parents for Future und die Fridays for Future, sowie Wassersportverbände wie der Ruderclub, der Kanuclub und der Wasserburger Seglerclub mit aktiv. Die Stadt Lindau und die Gemeinden Nonnenhorn und Wasserburg sowie die Seemeisterstelle haben die Aktion mit Müllsäcken, Abfuhr und einer Abschlussbrotzeit unterstützt.

Etwa 40 gut gefüllte Müllsäcke kamen zusammen, für die der ZAK die kostenlose Entsorgung zugesagt hatte.

Da der hohe Wasserstand einige Bereiche unzugänglich geacht hat, werden wir die Aktion eventuell zu einem besseren Zeitpunkt wiederholen. „Jetzt wissen wir, wie es geht, eine solche Aktion in Gang zu bringen – und wir wissen, dass wir viele Unterstützer haben,“ freut sich Gebietsbetreuerin Isolde Miller.

Und dass die Aktion entlang des gesamten Rheins super funktioniert hat und auch da unglaublich viele Menschen mitgeholfen haben, ist auf der Internetseite www.rhinecleanup.org zu sehen.