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„Demokratie erhalten – welche Rolle spielt der Klima- und Artenschutz in einer funktionierenden Demokratie“

Vortrag mit Diskussion:

„Demokratie erhalten – welche Rolle spielt der Klima- und Artenschutz in einer funktionierenden Demokratie“

Referent: Martin Geilhufe, Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Am: 23.5.2024, 18.30 Uhr inden Räumen der vhs Lindau (Bodensee), Uferweg 7, 88131 Lindau (B)

 

Ob sauberes Wasser, saubere Luft, der Atomausstieg oder zentrale Errungenschaften im Naturschutz: All das haben wir unserer kostbaren Demokratie zu verdanken. Doch in Zeiten alternativer Fakten und rechtspopulistischer Strömungen gerät vieles in Gefahr. Den Menschen wird zunehmend Angst vor dringend notwendigen Veränderungen gemacht. Scheinlösungen werden präsentiert. Wenn wir jedoch zu einer nachhaltigen Lebensweise finden, schützen wir damit auch unsere Demokratie. Martin Geilhufe wird anhand einiger Beispiele Erfolge der Europäischen Union beleuchten.

 

Martin Geilhufe ist Landesbeauftragter des BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) sowie Sprecher für internationale Umweltpolitik des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). In seinem Vortrag am 23.5.2024 in Lindau, , wird er der Frage nachgehen, ob man über den Umweltschutz die Demokratie stärken kann, oder ob der Schutz der Demokratie gar von Klimaschutz und Artenschutz abhängig ist.

 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion



Kröten sammeln für Bayerns Natur

BN startet Sammelwoche für 2024.

Vom 22. bis 28. April gehen Kinder, Erwachsene und Jugendliche von Haustür zu Haustür und bitten um Spenden für den BUND Naturschutz in Bayern. 

Auch im Landkreis Lindau beteiligen sich Schulen an der Aktion.

Es ist die größte derartige Aktion im Umwelt- und Naturschutzbereich in Bayern. Mit den Spendengeldern werden zum Beispiel Schutzgrundstücke gekauft, das Engagement für Energiewende und Klimaschutz oder für gentechnikfreie Lebensmittel finanziert. Das Geld wird auch im wörtlichen Sinne für Kröten verwendet. Frösche, Molche und Kröten haben Hilfe dringend nötig. Denn bei ihren Frühjahrswanderungen würden sonst viele von ihnen überfahren werden. Zum Glück gibt es die rund 6.000 freiwilligen Helfer des BUND Naturschutz. Sie bauen Schutzzäune auf und helfen den Tieren über die Straßen. Das rettet jährlich rund 650.000 Amphibien das Leben.

 

Einmal im Jahr sammeln Zehntausende von Ehrenamtlichen an der Haustüre und auf der Straße Spenden, um dieses und viele weitere Projekte zu finanzieren. „Bitte helfen auch Sie mit, dass wir uns weiterhin für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen können und spenden Sie für den BN. Jeder Euro zählt!“, appelliert Peter Rottner, Landesgeschäftsführer des BN, an alle Freunde der Natur. Spenden können auch direkt auf das Spendenkonto des BN eingezahlt werden:

Sparkasse Schwaben-Bodensee

IBAN DE 59 7315 0000 0000 1333 63
Betreff: Spende HuS-Naturschutz

Wer sich selbst bei der Sammelwoche für die Natur engagieren oder mehr über die Arbeit des BN wissen möchte, kann weitere Informationen über das Büro der Kreisgruppe Lindau anfordern. Bei der Kreisgruppe können sich auch alle melden, die sich selbst gerne für den Erhalt der bayerischen Natur und für eine lebenswerte Umwelt engagieren möchten.


Obstbaumschnittkurse dienen dem Erhalt von Streuobstwiesen

An den ersten beiden Märzwochenenden fanden gut besuchte Obstbaumschnittkurse – ein Jungbaum- und ein Altbaumschnittkurs – des BUND Naturschutz in Lindau statt.

In Zusammenarbeit mit Leonie Funke, der neuen Streuobstberaterin am Landratsamt Lindau, konnte die Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz in Bayern (BN) zwei Schnittkurse durchführen, die dem Erhalt der Streuobstwiesen im Landkreis dienen.

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in unserer Region und werden seit der Ausrufung des Streuobstpaktes in Bayern durch die bayerische Landesregierung besonders in den Fokus genommen. Bereits im Herbst stellte die Kreisgruppe Lindau des BN bei der Regierung von Schwaben einen umfangreichen Förderantrag und kann nun – dank der zügigen Genehmigung – in den nächsten vier Jahren viele Projekte zum Schutz und der Weiterentwicklung unserer heimischen Streuobstwiesen tun.

Teil des Projektantrages sind die jährlich durchzuführenden Schnittkurse. So wurde in den beiden ersten Märzwochenenden zwei Schnittkurse, ein Jungbaum- und ein Altbaumschnittkurs, angeboten. Besitzer von Streuobstwiesen waren eingeladen daran teilzunehmen und so die alten Bäume durch Pflegeschnitt zu erhalten und die jungen Bäume durch einen guten Erziehungsschnitt zu formen. Die Erhaltungsschnitte bei den alten Bäumen sind besonders wichtig, weil diese Bäume inzwischen häufig einen hohen ökologischen Wert besitzen: Sie sind als Wohnstätte für gefährdete Tierarten, Fledermäuse, Vögel oder Bilche, besonders wertvoll und sollten noch lange auf den Wiesen stehen, bis die jetzigen Jungbäume ebenfalls ein stattliches Alter erreicht haben. „Wir haben momentan eine starke Alterslücke im Streuobstbestand“, so Claudia Grießer, Geschäftsführerin beim BN. Daher sei es jetzt wichtig diese alten Bäume möglichst lange zu erhalten. Dazu zähle auch, die Misteln konsequent auszuschneiden, betont Leonie Funke, die als Referentin an beiden Wochenenden mit viel Geduld die Teilnehmenden schulte. Benjamin Allgaier und Steffen Koyemann ergänzten als Referenten das kompetente Team.

In den kurzen Pausen stärkten sich die Teilnehmenden mit Kaffee und Brezeln, und der BN-Streuobstsaft kam als Erfrischung bei allen gut an: „Da sind unsere sauren Äpfel drin“, berichtete eine Teilnehmerin und alle waren sich einig, dass gerade die leichte Säure dem Saft seinen runden Geschmack verleihe.


Bundesfreiwilligendienststelle neu zu besetzen

Ab 01. März 2024 ist unsere Bundesfreiwilligendienststelle wieder neu zu besetzen.

Wir suchen dafür eine*n am Natur- und Umweltschutz interessierte*n Bewerber*in!

Die Tätigkeitsbereiche umfassen:  

  • Mitarbeit in der Geschäftsstelle
  • Unterstützung bei der Biotoppflege
  • Hilfe bei der Umweltbildung mit Kindern und Erwachsenen
  • Betreuung der wechselnden Ausstellungen
  • Unterstützung bei Veranstaltungen

Wir wünschen uns Bewerber*innen ab 27 Jahren, die in Teilzeit (max. 22 Wochenstunden) bei uns aktiv werden wollen.

Haben Sie Interesse, ihre Ideen und ihr organisatorisches Talent bei uns einzubringen?

Dann bewerben Sie sich gerne unter lindau@bund-naturschutz.de.

 

 






Die Biotoppflege ist für dieses Jahr erledigt

Die Kreisgruppe Lindau des BUND Naturschutz besitzt mehrere Feucht- und Moorflächen, deren Pflege jedes Jahr im Herbst erfolgt.

Die Flächen werden gemäht und das Mähgut aus der Fläche entfernt, nur so

lässt sich die Artenvielfalt erhalten.

Gebietsbetreuerin Isolde Miller, die in den Tobeln und Mooren im Landkreis Lindau Öffentlichkeitsarbeit betreibt, Pflegemaßnahmen mit anstößt und begleitet, berichtet von den Maßnahmen im Naturschutzgebiet Rohrachschlucht, dem FFH-Gebiet Sinswanger Moos bei Genhofen und der Nasswiese im Wettismoos bei Bechtersweiler. Die Pflege der Flächen wird in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband durchgeführt.

 

„Die Streuwiese in der Rohrachschlucht ist ein ganz besonderer Platz. Sie liegt sehr versteckt und beherbergt viele seltene Pflanzenarten, wie z.B. die Natternzunge,“ schwärmt die Gebietsbetreuerin. Ehrenamtliche Helfer des BN tragen die Streue aus der feuchten Wiese heraus, damit sie von einem Landwirt abgeholt und verwendet werden kann.

Im Genhofer Moor sind weiterhin positive Entwicklungen zu verzeichnen. Die Einstaumaßnahmen zeigen ihre Wirkung und das Torfmooswachstum schreitet voran. Außerdem bekommt die Streue jedes Jahr eine bessere Qualität. Isolde Miller hat die Mäharbeiten in Genhofen an den Kräuterhof Artemisia vergeben, der die Streue auch verwertet. Auch hier wurde die Streue von BN-Helfern aus der Fläche entfernt, da sie nicht von einem Ladewagen befahrbar ist.

 

Auch die Nasswiese im Wettismoos wird jedes Jahr gepflegt. Hier wird die Mahd und Abfuhr gemeinsam mit dem Bio-Landwirt Wuggezer organisiert. BN-Ehrenamtliche sind auch hier mit Planen unterwegs und ziehen das Mähgut in trockenere Bereiche zur Abfuhr.

 

Wer sich für die Biotoppflege interessiert und gerne auch einmal Hand anlegen möchte, kann sich bei der Gebietsbetreuerin im Naturschutzhäusle melden.

Isolde.miller@bund-naturschutz.de oder Telefon 08382/887564

 

Isolde Miller, Gebietsbetreuerin


Bundesfreiwilligendienststelle zu vergeben

Wir suchen einen neuen Bufdi !

19.04.2024

Unsere Einsatzstelle sucht ab sofort eine Neubesetzung für den Bundesfrewilligendienst. Interessierte können sich gerne per E-Mail oder Telefon an uns wenden oder einfach im Naturschutzhäusle vorbeikommen und Fragen stellen zum Dienst, den Arbeitszeiten, Einsätzen ect. Wer sich seiner Sache schon sicher ist kann gerne eine Bewerbung an uns schicken. Per E-Mail oder Post.

E-Mail: lindau@bund-Naturschutz.de

Telefon: 08382 887564

Adresse: Lotzbeckweg 1
              88131 Lindau (Bodensee)